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Vogelfütterung

Ein Wort zur Ganzjahresfütterung von Vögeln

Wurde in früheren Jahren in breiten Bevölkerungskreisen mit dem Argument "Die Vögel würden dadurch zu träge, um sich selber Futter zu suchen" von einer Fütterung außerhalb der strengen Winterzeit dringend abgeraten, wird die Ganzjahresfütterung von führenden Vogelkundlern inzwischen sogar regelrecht empfohlen! So schrieb der bekannte Ornithologe Dr. Einhard Bezzel in der renommierten Zeitschrift "Der Falke" bereits 2006 in einer Rezension: "Vogelfüttern ist wichtiger denn je, denn die ausgeräumte Zivilisationslandschaft hat selbst häufigen Arten neben anderen Lebensgrundlagen auch die Nahrung weitgehend entzogen." Dabei ging es um ein von dem Vogelexperten Prof. Peter Berthold, langjähriger Leiter des Max Planck-Instituts für Vogelkunde in Radolfzell, zusammen mit Gabriele Mohr verfasstes Buch mit dem Titel "Vögel füttern - aber richtig". Dort sprechen sich die Autoren ganz klar für eine Ganzjahresfütterung aus, um Defizite bei den natürlichen Futterquellen auszugleichen. "Viele Arten, die ganzjährig betriebene Futterstellen aufsuchen, können früher brüten, mehr und höherwertige Eier legen." Auch das Buch von Anita und Dr. Norbert Schäffer Redaktionsmitarbeiterin bzw. Chefredakteur der Zeitschrift "Der Falke" mit dem Titel "Vögel füttern im Garten - ganzjährig und naturnah" bezieht eindeutig Stellung und spricht sich in erster Linie für eine naturnahe und vogelfreundliche Gartengestaltung aus, stellt aber auch die Sinnhaftigkeit der Ganzjahresfütterung heraus "...aber richtig gemacht schadet auch eine ganzjährige Fütterung den Vögeln nicht. Einige häufige Arten profitieren durchaus von Fütterung, vor allem aber macht Vogelfüttern einfach Freude!" Aus den genannten Expertenmeinungen möchte ich die Aussagen "richtig gemacht" und "macht einfach Freude" noch einmal gesondert aufgreifen: In erster Linie und da darf ich die selbst gemachten Erfahrungen in unserem eigenen Garten mit einer signifikanten Erhöhung des Artenspektrums einbeziehen kommt es auf die Qualität und Ausgewogenheit des Futters an. Dieses muss richtig gemacht artgerecht sein, also die natürlichen Nahrungsgewohnheiten der einzelnen Vogelarten berücksichtigen. Weiterhin kommt es auf die Art und Anordnung der Futterstellen an. So ist zu berücksichtigen, dass viele Arten (Buchfink, Gimpel, Goldammer, um einige zu nennen) klassische Bodenpicker sind, also nicht an Futterhäusern und säulen anzutreffen sind (manche warten geduldig darunter, bis etwas herunterfällt). Wenn Sie dies beachten, werden auch Sie feststellen, dass Vogelfüttern einfach Freude macht. Hierbei wollen wir Ihnen helfen, denn seit vielen Jahren haben wir unser Angebot an hochwertigem, energiereichen Futter und bestens geeigneten Futterstellen nach jeweils neuesten Erkenntnissen erweitert und verfeinert. Gerhard Stahl, Wiebelsheim

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